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Christliches Profil

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Wenn Sie Ihr Kind in unserer Einrichtung anmelden, möchten wir, dass Sie wissen, woran Sie mit uns sind!

 

Damit Sie sich ein besseres Bild von uns und unserer Weltanschauung machen können, haben wir unser christliches Profil für Sie hier formuliert.Diese Information bietet Ihnen die Gelegenheit uns noch etwas besser kennen zu lernen. Als Eltern entscheiden Sie für Ihr Kind in welchen Kindergarten es geht. Wir möchten dass Sie diese Entscheidung so treffen, dass Sie und wir nachher gut damit leben können.


Möglicherweise ergeben sich für Sie Argumente warum sie sich letztendlich für oder auch gegen einen Platz für Ihr Kind in unserer Tageseinrichtung entscheiden. Das ist für uns vollkommen in Ordnung! Nutzen Sie die Zeit um für sich zu einer guten Entscheidung zu kommen!

Als Einrichtung der katholischen Kirche legen wir Wert auf ein christliches Profil. Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verpflichtet, nach dem alle Menschen als Geschöpfe Gottes gleichwertig sind. Das bedeutet, dass wir offen sind für alle Kinder und deren Eltern, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Nationalität, Lebensanschauung oder Religion. Auch der soziale Hintergrund oder die persönlichen Besonderheiten eines Menschen, wie beispielsweise eine Behinderung, stellen keine Einschränkung für uns dar. 

 

Familien, die keine katholische Weltanschauung haben sind uns als Gäste willkommen und können von uns eine gastfreundliche und wertschätzende Betreuung für sich und ihre Kinder erfahren. Umgekehrt erwarten wir, dass unsere Gäste unserer Arbeit mit Respekt und Offenheit begegnen, auch gegenüber den christlichen Elementen in unserem Alltag. 

 

Wir bemühen uns darum, alle Kinder und ihre Eltern in unsere Gemeinschaft zu integrieren. Integration heißt für uns, dass wir offen sind für andere und ihre anderen Ansichten und Vorstellungen, aber auch umgekehrt uns die gleiche Offenheit entgegengebracht wird. Niemand soll sich gezwungen fühlen seine kulturelle oder religiöse Identität aufzugeben. 

 

Basis für uns alle sind die Grundwerte, wie sie in unserem demokratischen Staat im Grundgesetz formuliert sind. Als Mitarbeiter dieser Tageseinrichtung identifizieren wir uns außerdem mit den christlichen Grundwerten der katholischen Kirche. Wir feiern die christlichen Feste, besuchen regelmäßig unsere nahegelegene Kirche und beten auch mit den Kindern.

 

Fragen im Alltag zum Sinn des Lebens, zu Wertvorstellungen, zu Leben und Tod und zahlreichen philosophischen Themen beantworten wir aus unserer christlichen Grundhaltung heraus. Fragt uns ein Kind nach dem Tod sprechen wir beispielsweise davon, dass wir glauben, dass wir nach dem Tod in den Himmel zu Gott kommen.

 

 

 

Der christliche Glaube ist auf ein Leben in Gemeinschaft ausgerichtet und trifft damit ganz den Kern eines modernen  Bildungsverständnisses, nach dem Lernen grundsätzlich in Beziehung entsteht. Kinder, die nicht teilhaben an dem einen oder anderen Bereich unserer Arbeit, erleben Brüche in ihrem Bildungsprozess oder werden in ihrem Wunsch nach Verstehen ausgebremst.

Das möchten wir nicht. In diesem Sinne fordern wir Eltern auf, sich mit ihren Fragen und Anschauungen einzubringen und mit ihrem Kind und uns im Gespräch zu sein.

 

Im Umgang mit christlichen Ritualen und Symbolen steckt die Chance andere Glaubensformen zu erklären, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede verständlicher zu machen. Je offener wir damit umgehen, umso verständlicher und bereichernder können Kinder das Leben wahrnehmen und Orientierung für die Entwicklung ihres eigenen Lebenskonzeptes finden.

 

Uns ist es wichtig, dass alle Familien, die uns ihre Kinder anvertrauen sich bewusst sind, dass wir dieses christliche Profil in unserer Kindertagesstätte leben. Aus diesem Grund treffen wir mit den Eltern eine schriftliche Vereinbarung, die das Miteinander der unterschiedlichen Weltanschauungen in einem christlichen Haus regelt und späteren Missverständnissen oder auch Konflikten vorbeugt.

Unser Verständnis von Toleranz und unser Respekt vor der Freiheit des Einzelnen, von dem wir glauben, dass Gott uns als freie Menschen wünscht, verbietet es einem anderen unseren Glauben aufzuzwingen. Es liegt uns fern Kinder zu etwas zu nötigen. 

So erwarten wir im Gebet nicht, dass alle Kinder oder auch Eltern mitbeten, aber wir fordern, dass sie sich der Situation entsprechend respektvoll verhalten, d.h. nicht dazwischenschwätzen oder zu stören. Kinder anderen Glaubens vermitteln wir bewusst kein Kreuzzeichen oder segnen sie nicht mit dem Kreuz z.B. an Aschermittwoch.

Auf religiöse Speisevorschriften nehmen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten und Wertvorstellungen Rücksicht. Das heißt, wir bieten muslimischen Kindern eine Alternative zum Schweinefleisch an, verarbeiten aber bewusst kein geschächtetes Fleisch. Was wir möchten ist, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, an allen Aktivitäten im Kindergarten teilzunehmen. Sie sollen sich nicht als Außenseiter erleben, sondern die Erfahrung machen, dass Vielfalt zu unserem Leben gehört und man wertschätzend mit dieser Vielfalt umgehen kann und soll.

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